Island 2016

In diesem Jahr besuchte ich Island in den Monaten Mai und Juni. Ich wollte die besondere Stimmung der Mittsommernächte erleben und einfangen.

Die ersten beiden Bilder entstanden in Torshavn, als warmes Frühlicht auf die Stadt fiel.

 

Die Vogelwelt Islands zeigte sich in der beginnenden Brutzeit voller Aktivitäten.

 

Es war viel los auf Island. Aber gegen Abend ebbten die Touristenströme langsam ab und die Elfen begannen ihren Reigen an einsamen Stränden, in der Gischt tosender Wasserfälle und zwischen fauchenden Fumarolen.

Während der Dämmerungsphase präsentierte sich eine in mystisches Licht getauchte Landschaft.

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Island – Insel aus Feuer und Eis

Island besticht durch die Vielfalt der Landschaften. Sie sind geprägt von Wind, Regen, Schnee und Kälte. Im Zusammenspiel mit energiegeladenen Vulkanen und geothermalen Quellen erzeugen sie jene unglaubliche Atmosphäre, die in Island den Glauben an Trolle, Elfen und Dämonen bis heute wach hält. In klarer Luft entstehen durch Sonnenlicht einzigartige Stimmungen, welche die Insel in ein ständig wechselndes Farbenmeer tauchen.

Europas größter Gletscher, der Vatnajökull, liegt in der Morgensonne vor mir. Majestätisch glitzern langsam dahintreibende, bizarre Eisberge im stahlblauen Wasser der Gletscherlagune, bis sie, in einem kurzen Fluß unter der Hängebrücke hindurchgetrieben, das Meer erreichen. Grandiose Sonnenuntergänge schließen einen erlebnisreichen Tag ab.

 

Gutes Wetter ist auf Island nicht selbstverständlich – während meiner Reise hatte ich immer wieder Glück.

 

Bei meinen Islandreisen zog es mich immer wieder in die Haukaladur, das Kerlingarfjöll und die Landmannalaugar.

 

Strukturen und Farben, unterwegs gesehen:

 

Namaskard: Das Hochtemperaturgebiet mit blubbernden Schlammkesseln und fauchenden Fumarolen.

Die Übergänge zwischen Tag und Nacht lassen Fotografenherzen höher schlagen…

 

…besonders in der Nacht, wenn das Nordlicht zu einem fulminanten Schauspiel einlädt

 

Die Bilder entstanden mit Nikon D800 und D810; Objektive: Nikon 17-35/2.8, und 70-200/2.8, Zeiss 100/2, Sigma 50/1.4 (A).

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Island – Vulkan Bardarbunga

Am 29. August 2014 brach der Vulkan Bardarbunga in Island aus. Zu dieser Zeit war ich auf einer „Solo-Fototour“ in Island unterwegs. Als die Bedingungen günstig waren, flog ich mit einer Cessna zur Ausbruchsstelle. Fotografisch war dies eine außergewöhnliche Herausforderung. Zunächst unsicher, welches Objektiv ich benutzen sollte, traf ich für mich die Entscheidung, eine manuelle 100 mm Festbrennweite einzusetzen.

In Námaskard fotografierte ich morgens ab 4.30 Uhr in klarer Nacht bei eisigem Wind. Die beiden Námaskard-Bilder zeigen im Hintergrund die durch den Lavaausstoß rot gefärbten Wolken am Himmel über der Eruptionsspalte und im Vordergrund aufsteigende Dämpfe aus dem Solfatarenfeld.

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